Versöhnliches Ende nach mauer Leistung

Leroy Sané: Torschütze zum 2:2 Ausgleich2:2 endet das Europa League Heimspiel des FC Schalke 04 gegen Sparta Prag. Eine eher schwache Partie der Blauen, die ihren Gegner zum Mitmachen einluden, nach Fehlern zurücklagen aber eben trotzdem zurückkamen. Ein Ergebnis mit dem man leben kann.

Vieles lief nicht gut in diesem Spiel. Nach gutem Start und früher Führung verlor Schalke seine Linie. Das neu zusammengestellte Mittelfeld mit Kaan Ayhan und Pierre-Emile Höjbjerg hatte arge Abstimmungsprobleme und ließ in der Rückwärtsbewegung häufig viel Raum vor Schalkes Abwehrkette ungedeckt. Raum, den Prag ab der Hälfte der ersten Halbzeit zu nutzen begann und Schalke fortan unter Druck setzte.

Nach der Pause kam auch noch ein Offensivpressing Spartas dazu. Nun war Prag die eindeutig bessere Mannschaft. Zwar hatte Sparta zwei Querschläger in der Schalker Abwehr nötig, um Tore zu erzielen und das Spiel zu drehen. Trotzdem dachte ich nach dem zweiten Treffer, dass das Ding gelaufen sei – Schalke hatte einfach keinen guten Tag.

Aber die Blauen kamen eben doch wieder zurück. Durch die Klasse eines einzelnen – Leroy Sané, einmal mehr – aber auch weil man eben bis zum Schluss alles versuchte. Und das ist es, was mich letztlich mit dem Spiel versöhnte. Solange ich das Gefühl habe, dass die Mannschaft nicht kapituliert, dass sie gewinnen will, kann ich auch ganz gut damit leben, wenn die Dinge mal nicht allesamt wie gewünscht zusammenlaufen.



Foto: Tomek Bo


Source: Königsblog

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