Zehn Minuten vor Anpfiff des Spiels der Eintracht in Augsburg ruft ein Adler-Freund bei mir an und berichtet völlig aufgelöst vom vielleicht letzten Cure-Konzert in London. Der Vater von Robert Smith war da, und es war wohl das letzte Konzert ever und sie haben jetzt doch noch „Killing an Arab“ gespielt und… Ja, hey, Mensch, großartig, wirklich total interessant, echt, aber jetzt erst mal: „Eintracht!“ Da sind wir uns einig. Also schnell ab vor den Fernseher. „Lala lalalalala, Lala lalalalala…“ singen die Augsburger und sollten sich damit vielleicht mal beim Stadionhymnen-Contest bewerben. Wir spielen in Gelb. Ein kleiner Junge zappelt an der Hand des Schiedsrichters und überreicht Alex Meier als Gastgeschenk eine Augsburger Puppenkisten-Marionette, aber leider kann ich nicht erkennen, um was für eine Figur es sich handelt. Hasebe spielt in der Dreier-Abwehrreihe so etwas wie einen Libero und im Strafraum der Eintracht sitzt eine Taube. „Hradecky spricht mit ihr,“ vermeldet Fritz von Thurn und Taxis und da macht es auch nichts, dass er im weiteren Spielverlauf schon mal Meier mit Vallejo oder Dominik mit Daniel verwechselt. (Read more…)
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