Ich mag und schätze Hermann Hesse. Er zählt zwar nicht zu meinen Lieblingsschriftstellern, aber ich komme immer wieder sehr gerne auf ihn zurück. Mag weniger seine fernöstlich-esoterischen Texte, mehr die Erzählungen, die bedrückenden Kindheitsgeschichten, das Ringen um Liebe und Freiheit, die Naturemphase, das Karge und das Unmäßige, seine bunt-heiteren Aquarelle – irgendwie den ganzen Mann, der es nicht leicht mit sich hatte, im Exil in Montagnola zwar zur Ruhe gekommen ist, aber immer weiter gesucht hat. Schon oft sind wir auf dem Weg ins Schwäbische an der Ausfahrt Calw – dem Geburtsort Hesses – vorbeigekommen und nie abgebogen. Heute tun wir es. Mal sehen, was es im Hesse-Museum zu entdecken gibt. (Read more…)
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